Bears Basketball Bern - Projektbeschrieb stand Sommer 2016

 

Im Folgenden werden verschiedene Facetten des Vereins beschrieben:

 

  1. Gründung

  2. Entwicklung

  3. Ziele

  4. Finanzen

 

  1. Gründung

  2. Seit 2010 gab es diese Bewegung, Sie war in der Wandlung und Vorbereitung bis es ein Verein wurde.

Der Verein Bears Basketball Bern wurde vor etwa vier Jahren, im Jahr 2012, von Fabia Strub und Yathavan Yogananthan als geimeinnütziger und nicht profitorientierter Verein gegründet, welcher Kindern und Jugendlichen, besonders solchen aus sozial schwachen Familien, Heimen oder mit Migrationshintergrund, die Möglichkeit bietet, einen Mannschaftssport in einem Verein auszuüben.

Von Anfang an war dabei klar, dass wir für Jugendliche in Ausbildung, mit Kulturlegikarte oder aus schwachen Verhältnissen keine Mitgliederbeiträge verlangen, sondern wir uns hauptsächlich über Freiwilligenarbeit, Sponsoren und Fördergelder  finanzieren.

 

  1. Entwicklung

Der Verein hies zu erst Bern Basketball, dann Blackouts, Basketball Bern, dann Bears Basketball Bern unter allen diesen Namen ist der Verein bekannt da er die Berner Basketball Scene fördert. Nach der Gründung wurde in den Monaten danach ein erstes Team zwischen für 13- bis 19-Jährige aufgestellt und mit dem regelmässigen Training begonnen. Dies wurde 2013 und 2014 so weitergeführt, es kamen immer mehr Spieler hinzu und das Niveau stieg deutlich an.

Seit 2014 sind wir auch bei der Kampagne „KulturLegi“ mit dabei.

Im Jahr 2015 wurde dann zum ersten Mal eine  U-19-Mannschaft für die regionale Meisterschaft gemeldet. Mit den ersten Leistungen unseres Teams an den Turnieren sind wir sehr zufrieden.

Zudem konnten wir uns 2015 an einer interessanten Studie des Instituts für Sportwissenschaften der Universität Bern beteiligen. Ausgangspunkt dieses Projekts war der deutlich geringere Anteil an sportlich aktiven Jugendlichen bzw. jungen Erwachsenen mit Migrationshintergrund in der Schweiz.

Ende des Jahres 2015 erreichte der Verein dann schon eine Mitgliederanzahl von etwa 50 Personen.

Durch das grosse Interesse haben wir auch mehr Zeitfenster in Turnhallen gemietet und Assistenztrainer engagiert.

Zu Beginn des Jahres 2016 haben wir ein neues Training eingeführt für Jugendliche, die in Asylunterkünften wohnen. Auch das Training bieten wir selbstverständlich kostenlos und in Zusammenarbeit mit Asylheimen an. Sinn und Zweck des Trainings ist die Integration der Asylsuchenden, die Förderung der Völkerverständigung und das Anbieten einer sinnvollen und gesundheitsfördernden Freizeitbeschäftigung. Nach 4 Wochen ziehen wir ein erstes positives Fazit und möchten das Angebot gerne ausbauen.

Einzig durch die finanzielle Situation gelangen wir derzeit an unsere Grenzen, obwohl wir unsere Arbeit natürlich gerne ausdehnen würden.

 

  1. Ziele

Unser Ziel ist es, den jungen Menschen nicht nur eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung zu geben, sondern ihnen auch zu helfen auch etwas für ihre Gesundheit zu tun.  Wir sind als Sportverein ganz klar gegen Nikotin- Alkohol- und Drogenkonsum, weshalb es unseren Mitgliedern verboten ist, vor während und nach den Trainingszeiten zu rauchen oder Alkohol/Drogen zu konsumieren. Das gilt selbstverständlich auch für die Präsidenten und Trainer.

Ein sehr wichtiges Ziel ist zudem die bessere Integration von Kindern und Jugendlichen, welche noch nicht ideal in die Gesellschaft eingebunden sind.

Dies betrifft nicht nur Kinder aus Asylheimen, sondern auch aus Heimen, Kinder und Jugendliche aus sozial oder finanziell schwachen Familien.

Hierbei kann gerade ein Sportverein eine wichtige Rolle übernehmen. Wir haben uns auch bewusst für eine Mannschaftssportart entschieden, da bei dieser auch das oft nicht optimale Sozialverhalten verbessert werden kann. Wir achten insbesondere auf die Einhaltung von verbindlichen Strukturen, um den Jugendlichen Stabilität zu gewähren und eine Vorbildfunktion zu übernehmen. Zudem werden durch den Sport auch Fairness, Teamgeist, Kommunikation und Zielstrebigkeit gefördert.

 

 

  1. Finanzen

In den Jahren 2012 bis 2014 konnten wir durch Sponsoren und Aufwendungen von den Gründern unsere Arbeit fortführen und den Verein über Wasser halten. Im Verlauf des Jahres 2015 hat sich dies als immer schwieriger herausgestellt, da die Kosten für die Teinahme an den regionalen Meisterschaften deutliche Ausgabensteigerungen bedeutet haben. Im Jahr 2016/2017 werden wir voraussichtlich noch mehr Budget benötigen, als bisher. Um für das Jahr 2016/2017 unsere Arbeit fortführen zu können, sind wir derzeit noch auf der Suche nach Sponsoren und Förderern.

100% des Gewinn s geht an den Verein Prana, der sich für Menschenrechte, Gesundheit, Umweltschutz einsetzt.